Sommerlesewerkstatt "Hechtsommer"

Gemeinsam wird das Jugendbuch „Hechtsommer“ von Jutta Richter gelesen, vorgelesen, besprochen und bearbeitet (lesend, schreibend, Kunst schaffend, musizierend…). Dabei sollen je nach Wetterlage verschiedene Orte der Stadt (draußen und drinnen) genutzt werden. Die Kinder setzen sich auseinander mit Fragen über das Zusammenleben in unterschiedlichen Familienformen, über Freundschaft, Krankheit und Tod. Sie arbeiten an Collagen, Bildern, einem Lesetagebuch und nutzen die Recherchemöglichkeiten in Internet und Stadtbibliothek. So können in Gemeinschaft wichtige Sozial- und Selbstkompetenzen, wie Empathievermögen, Zuhörbereitschaft, Teamfähigkeit, Suche nach innerem Standpunkt, Nähe vs. Distanz etc. geschult werden. Das Mittagessen werden alle Teilnehmer gemeinsam zubereiten und gemäß dem Hechtmotiv des bearbeiteten Buches, kann die Peene vor Ort sicher Anregungen hierfür liefern.

 

Lesewerkstatt "In Afrika war ich nie allein"

Gemeinsam wird das Kinder- Jugendbuch „In Afrika war ich nie allein“ von Marie-Thérèse Schins gelesen, vorgelesen, besprochen und bearbeitet (lesend, schreibend, Kunst schaffend, musizierend…). Dabei sollen je nach Wetterlage verschiedene Orte der Stadt (draußen und drinnen) genutzt werden. Die Kinder setzen sich auseinander mit Fragen über das „Ich und Wir“, zwischenmenschliche Beziehungen und das Anders-Sein, welches immer von den äußeren Umständen abhängt, lernen ein Stück des afrikanischen Kontinents, der Menschen und ihrer Lebensweise kennen und blicken über ihren eigenen Tellerrand hinaus. Sie arbeiten an Collagen, Bildern, einem Lesetagebuch und nutzen die Recherchemöglichkeiten in Internet und Stadtbibliothek. In Gemeinschaft sollen so Empathie- und Toleranzvermögen, Sozial- und Selbstkompetenz geschult werden. Das Mittagessen werden alle Teilnehmer gemeinsam zubereiten, wobei durchaus afrikanische Rezepte ausprobiert und eigene Ideen eingebracht werden können.

 

"Das A und O" - Kurs zur Alphabetisierung

Der Kurs wendet sich an Teilnehmer, deren Lese- und Schreibfähigkeiten nur sehr gering oder gar nicht ausgeprägt sind. Mit Hilfe von Farben, Formen, fantasievoll illustrierten Buchstabenkarten und unterstützenden Gesten werden verschiedene Buchstaben und einfache Wörter erarbeitet. Wichtig wird der praktische Bezug zum alltäglichen Leben der Teilnehmer sein, deshalb sollen auch Schilder, Zeitungsannoncen oder Schriftzüge in der Stadt Arbeitsmaterial darstellen. Die Teilnehmer sollen am Ende des Kurses in der Lage sein, einfache Wörter und Wortgruppen sowohl zu lesen als auch zu schreiben. Hierbei werden gleichfalls Feinmotorik und Konzentrationsfähigkeit geschult.

 

Märchenzeit

Im Kurs sollen einige Märchen der Gebrüder Grimm gelesen, besprochen und nachgespielt werden. Bei der Arbeit an dieser literarischen Form ist das Identifikationspotential sehr groß und es können elementare menschliche Eigenschaften in ihren Gegensätzen thematisiert werden. Es werden Empathievermögen, Textverständnis und (beim darstellenden Spiel) auch das  eigene Selbstbewusstsein geschult, sowie die ausdrucksstarke Sprache, Gestik und Mimik trainiert. Gerade im sehr bildhaften Märchen können vielerlei Symbole (Farben, Formen, Zahlen) erarbeitet und ergründet werden. Beim Herstellen von Requisiten und Kostümen sind zudem Kreativität und geschickte Hände gefragt. Vielleicht kann ein kleines Bühnenstück zur Aufführung kommen, sofern es den Teilnehmern angenehm ist.

 

„Die Lesegesellschaft“

Seit dem 18. Jahrhundert wurden in Deutschland sogenannte Lesegesellschaften gegründet, in denen es vor allem um das gesellige Beisammensein ging. Das Bedürfnis nach Lektüre und der Diskussion darüber führte damals die Männer zusammen, wenn sie denn das nötige Kleingeld besaßen, die hohen Mitgliedsbeiträge zu bezahlen.

Dieser Kurs wendet sich an Männer und Frauen, die relativ sicher lesen und schreiben können. Es sollen literarische und sachliche Texte laut und leise gelesen, besprochen und diskutiert werden. Hierbei schulen die Teilnehmer ihre Lesekompetenz (Erfassen von Informationen, zusammenfassen, Wiedergeben von Inhalten…), ihr mündliches Ausdrucksvermögen, lernen Autoren und verschiedene Medien kennen und erweitern ständig ihre Kenntnis verschiedener Sachverhalte. Ein Kernstück der Lesegesellschaft soll die Arbeit an humorvollen und unterhaltsamen lyrischen Texten von z.B. Busch, Morgenstern, Tucholsky oder Erhardt sein. Eventuell kann zu gegebenem Anlass ein kleines Programm dieser Art aufgeführt werden.


Deutsch in der Allgemeinbildenden Schule

laut Rahmenplan M-V Klassen 7-10